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Weine von Rhodos

Geschichte des Weins von Rhodos
WEINHANDEL WÄHREND DES ALTERTUMES

Rhoditische Amphore

Rhodos, die Insel, die von der Sonne besonders bevozugt wird, ist nicht nur für ihre natürliche Schönheit, die touristischen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern auch für ihre erlesenen Weine, Teil einer Tradition, die ins antike Zeitalter hineinreicht.

In Rhodos, wie übrigens auch in Griechenland allgemein, ist Wein Teil der kulturellen Tradition, der Geschichte und des Ausdruckes der Kunst. Der Wein hat Habitus und Lebensweise des Volkes bestimmt, ist Teil einer bestimmten Lebensart, die sich zwar im Laufe der Aionen fortentwickelte, aber doch im Kern gleichblieb.

Der Oinos, der Wein, wurde an diesem Ort wie eine lebhafte, voller Meschlichkeit aber auch erhabene Gottheit geehrt. Zu Ehren des vielbesungennen Gottes Dionysos wurden Statuen errichtet, und auf den Weinkrügen die Geschichten seiner Mythen verewigt.

Nach schriftlichen Überlieferungen ehrten die Rhoditer des Altertumes aber auch gleicherweise den gewinnbringenden Hermes, den Gott des Handels.

Rhodos hat aufgrund seiner unmittelbaren geographischen Nähe zum asiatischen Hinterland eine größere Bedeutung als Brücke der Griechen zu anderen asiatischen Völker erlangt, als die vergleichsweise begrenzte Landgröße der Insel zu vermuten lässt.

Rhodos war eine der ersten Stellen der Ägaiis, wo die Kultivierung der Trauben und deren Kelterung begann, und es ist gesichert, dass Rhodos während des 7. Jahrhunderts vor Christus, auch bedingt durch seine starke seetüchtige Handelsflotte, eine Vorherrschaft im Handel mit Wein und Weizen erlangte. Aufgrund dieser Stärke zur See, die es nicht zuletzt dem ertragreichen Weinhandel zu verdanken hatte, konnte Rhodos später eine Hauptrolle beim Transithandel von Getreide spielen, die der Insel unglaublichen Reichtum einbrachte.

Die Kenntnis über den Weinhandel im Altertum entstammen entweder alten Texten oder Aufschriften und archäologischen Funden.

Denzufolge wurden im Altertum zum Handel und Transport des Weines hauptsächlich Amphoren benutzt, obwohl es Anzeichen gibt, dass auch Krüge oder Gefässe aus Leder verwendet wurden. Erstere wurden hauptsächlich zum Transport von Wein durch Schiffe benutzt. Außerdem wurden Amphoren für den Transport von Öl, Oliven und ausgetrockneten Früchten u.s.w. benutzt. Rhodos hatte sowohl bei den landwirtschaftlichen Produkten als auch bei der Produktion der Amphoren Eigenständigkeit erreicht. Dies bekundet die Tatsache, dass nur 5 Prozent der Henkel, die von Amphoren wegbrachen und auf der Insel gefunden wurden, von auswärts der Insel kamen.

Die Amphoren wurden in einer Vielfalt von Gestalt und Farben hergestellt. Die Formen verraten deren jeweilige Herkunft. Der enge Hals wurde durch Korkeinsätze dicht geschlossen, während zwei symmetrische senkrechte Henkel die Handhabung erleichterten. Das untere spitze Ende der Amphoren konnte als dritter Griff benutzt werden, um ein Entleeren des Inhalts zu erlauben . Archäologische Funde lassen erkennen, dass Amphoren dieser Art bereits ab dem 7. Jarhundert vor Christus hergestellt wurden.

Die Rhoditische Amphoren des 4. Jahrhunderts vor Christus waren Gefässe aus hellem Ton mit einem spitzen Boden, einer einfachen Mündung und zwei gestempelte Henkeln mit ausgeprägter Krümmung. Letztere sind gezeichnet mit Stempeln, die eine Rose zeigen oder die Abbildung des Sonnengottes (Diese waren auch die Symbole, die auf den Münzen der Insel benutzt wurden). Außerdem wurden auf den Amphoren zwei Namen aufgeführt. Der Name eines anerkannten Keramikherstellers sowie der Name eines jährlich wechselden Amtsträgers oder eines Priesters (z.B. bekannter Priester aus Rhodos). Diese Name liessen auf die Herkunft und Zeitraum der Herstellung der Amphore schliessen.

Zu dieser Zeit wurden Listen aufgeführt mit den jährlich wechselden Amtsträgern und Priestern, so dass der Zeitbezug der Weinbestände dokumentiert wurde. Leider sind diese Listen bis heute nicht gefunden worden.

Die Hersteller aus Rhodos ritzten auf den Amphoren ihre Namen ein, und daneben eine Traube, als unverkennbares Zeichen, dass die Amphore aus einer rhoditischen Werkstatt und der Inhalt von einem dortigen Weinberg stammte.

Viele Jahrhunderte später haben die französischen Winzer die Bezeichnung eines Weines als “Qualitätswein aus bestimmten Anbaugebiet” eingeführt, eine Bezeichnung, die heute internationale Geltung hat.

Bevor die oben beschriebenen Aphoren von den Rhoditen gegen Ende des 4. Jahrhunderts vor Christus eingeführt wurden, kam ein anderer Typ zur Anwendung, der eine andere Form mit gebogenen Henkeln hatte. Im Laufe der Zeit kamen diese ausser Gebrauch.

Die Aphoren sind also ein unverkennbares Zeichen des Weinhandels und deren wohlausgedachte Form lässt auf die Art des Transportes schliessen. Deren spitze Form erlaubte den Transport oder horizontaler Lage, gestapelt in zwei oder sogar drei Lagen im Schiffsinneren. Sie wurden aufgrund ihrer Form so dicht miteinander verkeilt, dass bei Wellengang die Stabilität des Schiffes gewährt war und der unausgenutzte Raum minimal war. Damit trug die Amphore wesentlich dazu bei, dass das Transportvolumen das maximal mögliche war.

Die Erkundung der Amphoren ist wesentlich zum Verständnis der Geschichte des Weines im Altertum. Die Form der Amphoren ist dermaßen typisch für jeden Stadtstaat der griechischen antiken Welt, dass sie oft sogar das unverkennbare Symbol der Münzen wurde.

Die gestempelten Henkel der rhoditischen Amphoren wurden überall im Großraum des Mittmeeres gefunden, sowie auch in Hunderten von archäologischen Fundstätten um die Donau, bei den Dardanellen, sogar bis nach Indien.

Gestempelte Henkel von Amphoren in großer Zahl, wie zum Beispiel die 100.000 gestemplelten Henkel, die sich im Museum von Alexandrien befinden, die Hunderte in Sizilien, in Istrien, am Pontus, auf Karchidona, in Athen (40.000), auf Delos, auf Kreta, auf Zypern und in Palestina zeugen von dem regen und stetigen Weinhandel mit den wichtigsten Zentren des Altertums. Weil aber die oben erwähnten Namenlisten, die die chronologische Einordnung der Amphoren erlauben würden, nicht gefunden wurden, musste dies häufig mit anderen Methoden geschehen. Zum Beispiel durch die Zuordung der gefundenen, gestempelten Henkel zu den Herrschern der Städte, wo diese gefunden wurden Amphoren, die in Karthagena und Korinth gefunden wurden, müssen aus der Mitte des 2. Jahrhunderts vor Christus stammen, da diese Städte um 146 vor Christus total zerstört wurden, und über ein Jahrhundert lang verlassen waren.

Die 800 gestempelte Henkel, die alle zusammen unter den Ruinen eines Gebäudes in Pergamo gefunden wurden, werden chronologisch zu Anfang des 2. bis Ende des 3. Jahrhunderts vor Christus angesetzt. Außerdem helfen uns die Namen der vierzig jährlichen Herrscher auf den Stempeln, um den genauen Zeitraum zwischen 220 und 180 vor Christus zu bestimmen. Da keine Namenslisten gefunden wurden, mussten die Archäologen andere historische und chronologische Ansatzpunkte finden, um die Zeit der Kelterung und des Handels zu bestimmen. Pergamos hatte nach den ersten Jahren der Herrschaft des Königs Attalus I (241 – 197 v.Ch) gute Beziehungen zu Rhodos. Wir wissen, dass deren Beziehungen nicht von Anfang an freundschaftlich waren, da Pergamo nicht auf der Liste der Schenker aufgeführt wurde, die der Insel halfen, als diese von einem verheerrenden Erdbeben heimgesucht wurde, das die Stadt um 226 v. Chr. komplett zestörte. Außerdem ist uns bekannt, dass während der daraufolgenden Herrschaft in Pergamo (Eothnimos II 197 – 159 vor Christus) die Beziehungen zur Insel nocheinmal abbrachen und der Handel zwischen ihnen zum Erliegen kam.

Der Grund, weshalb eine grosse Zahl von Henkeln von Amphoren in Alexandrien gefunden wurde, sind die engen Beziehungen zwischen Rhodos und Ägypten, das zu dieser Zeit von Griechen beherrscht wurde, den Nachkommnen des Ptolemaios, der wiederum einer der Generäle des Alexander des Grossen war.

Die systematische Kennzeichnung durch Stempel von Tausenden von Amphoren, die für einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrhunderten nach den oben erwähnten Städten der Antike exportiert wurden, hatte mit der Zollerhebung zu tun, die Rhodos diesen Exporten auferlegte. Diese bildeten einen Grossteil der Einnahmen der Insel.

Die Weine aus Rhodos genossen in der Antike einen besonderen Ruf und waren begehrt. Viele Staaten wie zum Beispiel Zypern während der hellinistischen Jahre und später Kreta haben den typischen Amphorentyps übernommen, um ebenfalls erfolgreich Exportweinhandel zu betreiben.

Eine Vielzahl von rhoditischen Amphoren wurde in sehr gut erhaltenen Zustand bei der Bergung des antiken Schiffes Kirineia aufgefunden und ist heute im Kastel der Koursaren, in der von den Türken besetzten gleichnamigen Stadt ausgestellt. Bis heute ist der restaurierte Schiffbruch von Kirineia das besterhaltene Zeugnis der Schiffskunst der hellinistischen Periode, das jemals geborgen wurde. Die Archäologen beziffern die Zeit des Schiffbruchs von Kirineia um das Ende des 4 Jahrhundert vor Christus.

Außerdem gaben Münzen, die im Schiffwrack gefunden wurden, einen Aufschluss über die Zeit dessen Unterganges, so dass dieser zwischen 310 und 300 nach Christus zu orten ist. Darüber hinaus lassen die persönlichen Gegenstände der Besatzungsmitglieder einen sicheren Schluss zu, dass der Herkunftshafen des Schiffes Rhodos war.
Während der letzten Reise hat das Schiff um die 20 Tonnen Exportgut transportiert, darunter 404 rhoditische Amphoren voller Wein und Öl, 29 Mühlsteine und Säcke voller Mandeln.

Im Jahre 1999, hat ein anderer Schiffsbruchfund die bishin gültige Theorie entkräftet, dass in antiken Zeiten die Schiffe sich nicht auf Hochsee wagten und nur entlang der Küsten segelten. Die Besatzung des Hochseeforschungschiffes Nauticos aus Hannover hat einen antike Schiffbruch entdeckt, der auf tiefsten Grund liegt, im Vergleich zu allem, was bisher gefunden wurde, 300 Meilen ausserhalb der Küste von Korsika in einer Tiefe von 10.000 Fuss. Das Schiff war geladen mit Amphoren, deren Form auf dessen Herkunft von den Inseln Rhodos und Kos in einen Zeitraum zwischen dem 2. und 3. Jahrhundert vor Christus schliessen lässt. Es wird vermutet, dass das Schiff von Rhodos nach Alexandria segelte. Dieses antike griechische Schiff lag 2.300 Jahre im Grund des Mittelmeeres.

Unter den antiken Funden gab es außer Amphoren auch viele alte Münzen. Rhoditische Münzen von 408 vor Christus, die im Palast des römischen Kaisers Markus Aurelius gefunden wurden, bilden Amphoren, Trauben, Weinkrüge und den Gott Dionysus, die Zeugnisse des Einflusses des rhoditischen Weines sind.

Texte und Aufschriften, Feiern und Symposien

Die erste schriftliche Überlieferung über rhoditischen Wein stammt von dem athener Politiker Esxinis, der nach einer gerichtichen Verurteilung um 330 vor Christus nach Rhodos verbannt wurde. In seinem fünften Schreiben erwähnt er, dass er in einem kleinen Haus mit Garten in Kamiros lebt, und dass ihm seine Freunde Öl, Honig und wunderbaren Wein anboten, den er mehr schätzte als denjenigen aus Athen.

Der Römer Aulus Gellius, der in Athen studierte und später die “Attischen Nächte” schrieb erwähnt eine Geschichte aus dem letzten Lebensjahr von Aristoteles, der zwischen 384 v. Chr. und 322 v.Chr lebte. Als der grosse Philosoph Aristoteles krank war, baten ihn seine Schüler, dass er ihnen einen Nachfolger in seiner Akademie ernannte. Zwei Kanditaten standen zur Wahl. Theofrastos aus Lesbos und Evdimos aus Rhodos. Aristoteles hat sich beklagt, dass der Wein, den er trank, ihm nicht gut bekam, da er ungesund und zu sauer war. Er bat seine Schüler, ihm einen Wein entweder aus Lesbos oder aus Rhodos zu besorgen. Er bat seine Schüler, ihm beide Weinsorten zu besorgen, um dann sich zu entscheiden, welcher ihm besser schmeckte.

Sie taten, wie er ihnen befohlen hatte und besorgten ihrem Lehrer beide Weinsorten. Als Aristoleses den rhoditischen Wein kostete, bemerkte er : “das ist ein gesunder wohltuender Wein”. Dann kostete er den Wein aus Lesbos und sagte : “Beide Weinsorten sind sehr gut, aber jener aus Lesbos ist wohl süßer im Geschmack”. Als er dies sagte, wussten seine Schülern klar, dass ihr Lehrer in seiner diskreten Art nicht nur den besten Wein, sondern auch seinen Nachfolger ernannt hatte.

Der grosse Philosoph Aristoteles schrieb einmal eine Anhandlung über die Trunkenheit, von dem nur einige Abschnitte uns unversehrt überliefert wurden. In einem solchen Abschnitt erwähnt er Rhodos. “Die Kräutermischung die “Rhodiaka” heisst, wird bei Weintrunkfesten angewandt, wegen ihres guten Aromas und, da sie dem Wein, wenn sie erwärmt wird, einen leichteren Geschmack verleiht. Dies kommt zustande, wenn die Kräutermischung aus verschiedenen aromatischen Zusätzen im Wasser zum Kochen gebracht wird. Das Destillat, das dann ensteht, wird dem Wein zugesetzt und bewirkt, dass dieser nicht so leicht zur Trunkenheit führt. Diese rhoditische Kräutermischung besteht aus aromatischem Öl, Anis, Chrysantheme, Kresse und Zimt. Das Destillat unterbindet die Trunkenheit in einem solchen Maße, dass ausserdem noch das erotische Begehren gedämpft wird und somit die Gemüter sich beruhigen.

Nach den Überlieferungen des Diodorus aus Sizilien haben die Rhoditen bei der Gründung der neuen Stadt von Rhodos, die aus dem Zusammenschluss von Lindos der Kamiren und der Stadt Ialisos entstand, zu Ehren des Weingottes Dionysos einen Tempel errichtet. Er wurde an der niedrigsten Stelle der Stadt gebaut und Dionysion genannt.

Der Geograph Stravonas besuchte das Dionysion im 1. Jahrhundert vor Christus und hat seine Opfergaben und Widmungen bestaunt.
Im 2. Jahrhundert nach Christus erwähnt der Rhetor Aristidis und der Pseudoloukianos das Dionysion und dessen kunstvolle Widmungen.

Über die Feste zu Ehren des Gottes Dionisos werden wir aus Aufschriften auf der Insel informiert.

Auf einem Erlass des 2 Jahrhunderts vor Christus für Dionisodoros wird der Name “Bacchien” erwähnt, ein Fest, das alle 2 Jahre stattfand.

Auf einem Katalog von Priestern, der in Kamiros gefunden wurde und zeitlich dem ersten Jahrhundert vor Christus zuzuordnen ist, wurden ebenfalls bacchische Feste erwähnt.

Zwei weitere Aufschriften aus Kamiros, eine aus dem 3 Jahrhundert vor Christus und eine weitere aus dem 1. Jahrhundert vor Christus. Die erste schreibt dem Priester vor, dass er zu Ehren des Gottes Dionysos eine junge Kuh und ein Schaf zu opfern hat. Die andere aus dem 1. Jahrhundert besagt dass er dem Gott eine Ziege und ein Lamm darbringen muss.

Feste, die dem Dionysos zu Ehren abgehalten wurden, waren auch die bekannten “Rhodischen Smynthien” deren Namengebung aus dem Wort sminthos – Maus abgeleitet wird. Es gab einen Mythos, nach dem Dionysos die Mäuse, die die Weinberge verwüsteten, tötete und zur Erinnerung an diese Sage wurde dieses Fest gefeiert Der ausgezeichenete Ruf der rhoditischen Weinkultur wurde auch nach der Besetzung der Insel von den Johannittern im Jahre 1309 – 1522 nach Christus fortgesetzt.

Nach der Besetzung von Rhodos durch die Ottomanen im Jahre 1522 nach 177 Tagen Belagerung der Stadt begann der Niedergang der Landwirtschaft im Allgemeinen und der Weinproduktion im Besonderen aufgrund der repressiven Strafmaßnahmen, die die Ottomanen den Bauern und den Händlern zur Vergeltung auferlegten. Diese hatten nämlich während der Belagerung der Insel den Rittern geholfen, im Gegensatz zu den anderen Inseln, denen die Privilegien der Ottomanen zugute kamen.

Einige Jahrzehnte später erreichte die Weinwirtschaft ihren niedrigsten Stand in der Geschichte der Insel.

Später, als die Italiener die Ottomanen als Besetzter ablösten, waren sie bemüht, die Landwirtschaft auf Rhodos zu fördern.

Während der italienischen Herrschaft wurden die Weinberge von Rhodos zwar nicht systematisch bebaut, trugen aber trotzdem einen großen Teil zur Landwirtschaft der Insel bei.

 

 

 

 

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Die meisten Städte, die auf der Karte angegeben sind, haben Wein produziert und lagen zum größten Teil in der Ägaiis oder am Schwarzen Meer – Rhodos, Knidos, Paros, Kolofon, Chios, Lesbos, Icos, Mende, Thasos, Sinopi, Chersonisos. Die übrigen Namen bezeichnen Gegenden, wo gestempelte Henkel von importierten Amphoren gefunden wurden.

Rhoditische Amphore vom 3. Jahrhundert vor Christus
Rhoditische Amphore vom 3. Jahrhundert vor Christus
Amphoren aus Rhodos. Ende des 3. und Beginn des 1. Jahrhunderts vor Christus und Anfang des 2. Jahrhunderts nach Christus.
Amphoren aus Rhodos. Ende des 3. und Beginn des 1. Jahrhunderts vor Christus und Anfang des 2. Jahrhunderts nach Christus. Die chronologische Bestimmung der ersten zwei erfolgt über die Stempel auf den Henkeln, die auf die Zeit von Thestor und Archevrotos schliessen lassen. Die Amphore mit dem spitzen Ende war nicht gestempelt.
Zwei Stempel mit Aufzeichnungen von Rosen des rhoditischen Herstellers Hellanikos
Zwei Stempel mit Aufzeichnungen von Rosen des rhoditischen Herstellers Hellanikos. Chronologisch werden sie an die Zeit von Aristonidas am Monat Artamitrios angesetzt.
Ein paar rechteckige Stempel des rhoditischen Keramisten Agoranax
Ein paar rechteckige Stempel des rhoditischen Keramisten Agoranax. Chronologisch werden Sie zur Zeit von Sostratos am Monat Artamisio angesetzt.
Amphoren aus Rhodos (links) und vom römischen Spanien, die in den Ruinen der Katastrophe von Korinth um 146 vor Christus gefunden wurden
Amphoren aus Rhodos (links) und vom römischen Spanien, die in den Ruinen der Katastrophe von Korinth um 146 vor Christus gefunden wurden. Die römische Amphore ist nicht gestempelt. Die aus Rhodos stammende Amphore trägt die Aufzeichnung des Namens von Imas und wird chronologisch zu der Zeit von Autokratis angesetzt. Auf dem hinteren Teil befinden sich die Säulen des Apollontempels von Korinth aus dem 6. Jahrhundert vor Christus.
Antiker Weinkeller in Rhodos
Antiker Weinkeller in Rhodos. Auf dem oberen Teil des Henkels, der gereinigt wurde, befindet sich unten rechts ein Stempel mit der Aufzeichnung einer Rose und den Namen von Xenotimos, die aus dem 3. Jahrhundert vor Christus stammt. Dieser wirklich wundervolle Keller wurde innerhalb der Stadt von Rhodos von der griechischen archäologischen Behörde gefunden und enthält 137 rhoditische Amphoren in Reihen geordnet, deren Flaschenhals nach unten gerichtet ist.

Silberne Münze aus Rhodos vom 3. Jahrhundert vor Christus

Silberne Münze aus Rhodos vom 3. Jahrhundert vor Christus.
Münze aus Rhodos
Münze aus Rhodos